Prema Racing mit breiter Brust in Monaco

Den Saisonauftakt der GP2 Series, dem „Unterhaus“ der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft, gab es bereits Mitte Mai auf der Rennstrecke in Barcelona/ Spanien. 2016 nimmt das Team Prema Racing mit dem Start in der GP2 Series eine neue Herausforderung an und das sogleich mit gebührendem Erfolg - zusammen mit RAVENOL als technischer Partner an der Seite.

Das Team Prema Racing gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Formel-Rennsportteams in Europa. Erst 2015 konnte der Schwede Felix Rosenqvist die FIA Formel 3 Europameisterschaft für sich entscheiden und siegte auch beim prestigeträchtigen Formula 3 Macau Grand Prix. „Prema Racing ist ein weiteres erfolgreiches Team in der Reihe der RAVENOL-Partner, mit denen wir seit vielen Jahren sehr erfolgreich Motorsport betreiben. Es ist ein absolutes Top-Team unter den Monoposti-Rennställen und ist jetzt mit seinem neuen Engagement in der GP2 Series in allen wichtigen Nachwuchsserien vertreten, die zwischen dem Kartsport und der Formel 1 stehen“, so Martin Huning, Direktor Motorsport RAVENOL.

Für das Team aus Italien greifen der Italiener Antonio Giovinazzi und der Red Bull-Junior Pierre Gasly aus Frankreich ins Lenkrad.

Veranstaltung: An GP2-Wochenenden finden jeweils zwei Rennen statt. In der Regel entscheidet sich nach dem freien Training am Freitag und einer Qualifying-Phase die Startaufstellung für das erste Rennen am Samstag. Am Sonntag starten dann die ersten acht Platzierten des ersten Rennens in umgekehrter Reihenfolge ins zweite Rennen.

Zum Fahrzeug: In der GP2-Serie kommt einheitliche Technik zum Einsatz. Die vom französischen Technologieunternehmen Mecachrome für Renault gefertigten Vier-Liter-V8 Einheitsmotoren kommen auf 450 kW (612 PS) Motoren-Leistung. Geschaltet wird das Mecachrome Sechs-Gang-Getriebe per Wippe am Lenkrad. Diese Power beschleunigt den Monoposto von 0 auf 100 km/h in 2.9 Sekunden, in 6.6 Sekunden wird die 200 km/h-Marke geknackt. Beim Beschleunigen auf Spitzenwerte von knapp 330 km/h und beim Abbremsen wirken enorme Kräfte auf die Formel-Piloten, die bis zu 3.9 G erreichen können.

Nach den ersten beiden Rennen führt der französische Pilot Pierre Gasly die Gesamtwertung an, gefolgt vom ebenfalls aus Frankreich stammenden Norman Nato/ Team Racing Engineering und vom Briten Alex Lynn/ Team Dams. P. Gasly überzeugte in Barcelona vor allem mit hervorragenden Zeiten im freien Training und beim 30-minütigen Qualifying, wo er beide Male mit Bestzeiten das Fahrerfeld hinter sich ließ. Mit zwei Podiumsplatzierungen in den ersten beiden Rennen, dritter Platz im 1. Rennen und zweiter Platz im 2. Rennen, sind die Ziele für die Rennen 3. und 4. klar gesetzt – Verteidigung der Pole-Position im Gesamtklassement.

Die nächsten beiden Rennen finden am kommenden Wochenende an der Mittelmeerküste im Kleinstaat Monaco statt. Im Rahmen des Formel 1 Wochenendes, Großer Preis von Monaco vom 26. Mai bis 29. Mai, werden neue Entwicklungsstufen der Spezialschmierstoffe aus Ostwestfalen zum Einsatz kommen, die ausgewertet und im weiteren Verlauf der Saison stetig modifiziert werden.

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