Tipps & Tricks

AUFGABEN DES MOTORÖLS
  • Schmierung mechanischer Bauteile
  • Kühlung (gleichmäßige Verteilung der Wärme im gesamten Motor)
  • Korrosionsschutz
  • Feinabdichtung (z.B. für Brennräume)
  • Geringhaltung von Verschleiß
  • Reinigung (Aufnahme von Metallspänen und Partikeln)

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REIBUNGSZUSTÄNDE IM MOTOR

Flüssigkeitsreibung: 
Von Flüssigkeitsreibung spricht man, wenn zum Beispiel zwei Bauteile (auch Reibpartner genannt) durch einen durchgängigen Ölfilm getrennt sind.

Mischreibung:
Bei der Mischreibung berühren sich die Reibpartner partiell. Auslöser hierfür kann eine insuffiziente Schmierung der Oberflächen sein.

Trockenreibung:
Von Trockenreibung spricht man, wenn die Oberflächen der Bauteile direkten Kontakt zueinander haben und dabei nicht durch einen Ölfilm getrennt sind. Die Folge daraus ist, ein besonders hoher Reibungswiderstand und der daraus resultierende Verschleiß kann schlimmstenfalls den Motor stark beschädigen.

ÖLSTAND PRÜFEN - ABER RICHTIG!

Um eine möglichst genaue und aussagekräftige Messung des Ölstands zu erreichen, sollte der Motor Betriebstemperatur haben. Diese ist in der Regel nach einer 10- bis 15-minütigen Fahrt erreicht (kann aufgrund verschiedener Motoren und Faktoren, wie zum Beispiel der Außentemperatur, variieren). Im Anschluss ist es ratsam das Fahrzeug für 5 Minuten auf einer ebenen Stelle stehen zu lassen, da sich so das Öl sammeln kann. Um dann die Messung vornehmen zu können, muss man nur noch den Motorraum öffnen und mithilfe des Messstabs den Ölstand messen und ablesen. Der Ölfilm sollte optimalerweise im Bereich zwischen den Markierungen Minimum und Maximum liegen.


URSACHEN FÜR EINEN ZU HOHEN ÖLVERBRAUCH

Ein zu hoher Ölverbrauch kann viele Ursachen haben. Folgend haben wir einige der häufigsten Ursachen für Sie gelistet:

  • Die Konstruktionsweise bzw. die Motorbauweise und die gegebenen Fertigungstoleranzen der einzelnen Bauteile.
  • Die eigene Fahrweise kann den Ölverbrauch beeinflussen.
  • Undichtigkeiten durch beschädigte bzw. verschlissene Dichtungen
  • Verwendung des falschen Motoröles (Viskosität, HTHS)
  • Zu viel Spiel in Gleitlagern der Turbolader (Folge: starker Luftstrom -> Motoröl wird angesaugt und mit verbrannt)
  • Zu hohe Temperaturen in den Ölrücklaufleitungen am Turbo können zu Ölverkokung führen
  • Reparaturfehler
  • Zu hoher Motorölstand
  • Verschleiß im Motor aufgrund von Kraftstoff im Brennraum
  • Serviceintervalle nicht eingehalten -> mangelhafte Schmierwirkung

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KANN MAN ÖL MISCHEN?

Grundsätzlich ist es gestattet, Motoröle miteinander zu mischen (Ausnahme: Niemals Motoröle mischen, die entweder für Dieselmotoren oder Ottomotoren zugelassen sind, da dies zu verheerenden Schäden führen kann). Hierbei muss man jedoch genau auf die Angaben des Herstellers und auf einige Regeln achten. Wenn für einen Motor mehrere Öle zugelassen sind (Spezifikation vom Hersteller des Motors) kann man diese ohne Bedenken miteinander mischen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um mineralische oder vollsynthetische Motoröle handelt. Außerdem ist es möglich, Motoröle für 4-Takt-Motoren in 2-Takt-Motoren zu verwenden. Andersherum sollte man dies jedoch auf jeden Fall unterlassen, da 2-Takt-Motoröl nicht so leistungsfähig ist. Letztendlich sollte man immer auf die Zulassung des Motorherstellers achten, um Komplikationen zu vermeiden. Bei Fragen dazu helfen wir Ihnen gerne weiter.

AUTOMATIK-GETRIEBEÖL-SERVICE

Getriebe benötigen für den reibungslosen Betrieb über die gesamte Einsatzdauer geeignete Hochleistungsschmierstoffe. Diese müssen die spezifischen Anforderungen der Getriebetypen erfüllen. Die Automatik-Getriebe sorgen dafür, dass der Motor stets im idealen Effizienzbereich läuft. Steigt die Komplexität der Getriebesteuerung steigen auch die Leistungsanforderungen. Dies macht sich an der enormen thermischen und mechanischen Belastung des Getriebeöls bemerkbar und führt zu erhöhtem Verschleiß und somit erhöhtem Wartungsbedarf. Wird das Getriebeöl nicht rechtzeitig getauscht, können der darin enthaltene Schmutz und Metallabrieb kostspielige mechanische Schäden in der Schaltbox verursachen. Deshalb sprechen deren Hersteller und auch immer mehr Fahrzeugbauer Empfehlungen für den Getriebeölwechsel aus, abhängig von Fahrleistung und Fahrweise. Dies gilt auch für sogenannte „Lebensdauer-Befüllungen“.


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VORTEILE EINES AUTOMATIKGETRIEBEÖLWECHSELS
  • Verlängerung der Getriebelebensdauer
  • Bessere Kraftstoffökonomie
  • Optimalere Schaltqualität
  • Geringerer Getriebeverschleiß
  • Verringerung der ­­Wartungskosten
  • Längere Ölwechselintervalle

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KÜHLMITTEL UND FROSTSCHUTZ ÜBERPRÜFEN
Um eine reibungslose Motorfunktion beizubehalten, sollte der Stand des Kühlmittels kontinuierlich geprüft werden. Die Prüfung sollte dabei aufgrund der Verletzungsgefahr nur bei kaltem Motor durchgeführt werden.

Prüfmerkmal

Prüfintervall

Prüfung

Kühlmittel


Monatlich

Am Ausgleichsbehälter im Motorraum ablesen

Frostschutz

(Temperatur sollte mindestens unter -25°C liegen)

Halbjährlich

Mithilfe einer Prüfspindel, die in das Kühlwasser gehalten wird


1. Kühlwasser-Füllstand
Der Füllstand kann am Ausgleichsbehälter im Motorraum abgelesen werden. Dieser sollte immer zwischen der Minimum- und Maximum-Markierung stehen. Fällt der Stand unter das Minimum, sollte unbedingt Kühlwasser nachgefüllt werden.
Achtung: Niemals das Kühlsystem bei warmen Motor öffnen. Die unter Druck stehende, heiße Kühlwasser-Flüssigkeit kann herausschießen und Verbrennungen verursachen!

2. Frostschutz prüfen
Die Frostschutzkonzentration lässt sich mit Hilfe einer Prüfspindel feststellen. Sie wird in das Kühlwasser gehalten und zeigt die Temperatur an. Die Temperatur sollte auf jeden Fall unter -20 °C liegen, ansonsten muss Frostschutz nachgefüllt werden.
KÜHLMITTEL NACHFÜLLEN

In der Regel sollte der Kühlwasserkreislauf keine Flüssigkeit verlieren (minimale Verdunstungen können vorkommen). Wenn plötzlich eine signifikante Menge an Kühlmittel fehlt, stimmt meistens etwas mit dem Motor nicht. In so einem Fall sollte man professionelle Hilfe aufsuchen.

Auch beim Auffüllen des Kühlmittels muss man Regeln beachten. Da eine Vielzahl von Kühlsystemen existiert, muss man hier besonders berücksichtigen zu welchem Konzentrat man greift. Oftmals steht die Bezeichnung auf dem Kühlbehälter drauf. Falls das nicht der Fall ist, findet man Informationen zu der genauen Produktspezifikation auch im Handbuch des Fahrzeugs.

Sollten Sie sich in einer Situation befinden, in der Sie nicht das richtige Kühlmittel zur Hand haben aber dennoch gezwungen sind etwas nachzufüllen, können Sie auch notfalls destilliertes Wasser hineingeben.


BREMSFLÜSSIGKEITSWECHSEL

Bremsen und die dazugehörige Bremsflüssigkeit sind für unsere Gesundheit und das Miteinander im Straßenverkehr essenziell. Gerade deswegen sollte man besonders bei dieser Thematik achtsam sein und die richtigen Produkte verwenden, damit man die bestmögliche Bremskraft erreicht. Der Wechsel sollte folgenden Ablauf aufweisen:

1Ablass der alten Bremsflüssigkeit

2Befüllung mit einem neuen hochwertigen RAVENOL-Bremsfluid

3Reinigung und Spülung

4Entlüften der Bremsanlage mit einem Überdruckgerät

5Fachgerechte Entsorgung der alten Bremsflüssigkeit

6Kontrolle der Bremsleistung


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